Was ist „Flicker“?

Samuel Nord LEUCHTEN – TECHNIK / PROBLEME

Flicker ist das sogenannte Flimmern eines Leuchtmittels.

Das Flimmern entsteht dadurch, dass unsere Netzspannung das EVG (Betriebsgerät) mit einer Frequenz von 50Hz einspeist und dadurch der Strom 100mal pro Sekunde seine Stärke ändert. So zeigt sich die maximale Helligkeit oder die Leuchtdichte, immer bei maximaler Amplitude unabhängig von der Polarität im Fall einer Glühlampe.

Eine anderen Möglichkeit sind Flicker bedingt durch Pulse Width Modulation kurz PWM. PWM ist die Grundidee heutiger Dimmer. Im Prinzip erfolgt das Dimmen von Leuchten durch extrem schnelles Ein- und Ausschalten im ms-Bereich was für unser Auge nicht sichtbar ist. Bei diesen Vorgängen kommt Frequenz bedingt zu Verzögerungen welche sich als flimmern zeigen können.

Ein Dimmer ist nichts Weiteres als ein Regler, der den Strom bzw. Spannung regelt, der für das System benötigt wird. Jedoch kommt es bei dem Regeln zu Verzögerungen im ms-Berreich. Diese Verzögerung nehmen wir als flackern in den LED wahr im ungünstigsten Fall.

Bei Konvertern ist es ein Qualitätsmerkmal der verbauten Kondensatoren. Sind diese minderwertig so kann die Zeit, bei dem die Polarität der Wechselspannung sich ändert, nicht ordentlich überbrückt werden und ein sogenannter Flicker entsteht während dem Polaritätsübergang.