Was wird gemessen?

Samuel Nord LICHTLABOR

Von den Leuchten werden Lichtverteilungskurven (kurz LVK) in unserem Lichtlabor mittels Fernfeld Goniometer erstellt. Eine LVK soll einen visuellen zweidimensionalen Eindruck vermitteln über die dreidimensionale Verteilung des Lichts einer LED-Leuchte. Dies wird mittels eines Polardiagram, wobei üblicherweise Polarkoordinaten die Lichtstärke und die radiale Skalierung den Abstrahlwinkel ausdrücken, dargestellt.

Also ist die räumliche Verteilung der Lichtstärke einer Leuchte, wobei die Schnitte durch dessen senkrechte Achsen die LVK in den C-Ebenen darstellen, in einem zweidimensionalen Raum visualisiert. Demzufolge bietet ein Polardiagram die Möglichkeit Messwerte einfach und verständlich darzustellen. Die C-Ebenen des Polardiagramm geben Aufschluss über die Stärke des Lichtstrom (Zentrum 0 Lumen, äußerste max. Lumen laut LVK) während die Winkel den Abstrahlwinkel wiederspiegelt, also der Winkel in welchem das Licht durch eine Lampe nach vorne ausgestrahlt wird.

Die 90°-Achse einer LVK

 

Abb. 1 Lichtverteilungskurve

Des Weiteren wird der Lichtstrom einer Leuchte gemessen, die Einheit des Lichtstroms ist LUMEN (lm). Der Lichtstrom ist eine physiologische Messgröße und gibt die von einer Lichtquelle nach allen Seiten abgestrahlte und vom Auge bewertete Strahlungsleistung an. Lumen ist eine rein quantitative Messgröße für die Strahlungsleistung. Um die Qualität beurteilen zu können muss das Spektrum gemessen werden. Dieses wird dann bewertet nach CRI,CQS und anderen lichttechnischen Methoden bzw. Verfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 2 Lichtleistung,-qualität und –temperatur eines Spektrums.

Quelle: Handbuch der Lichttechnik, 5. Auflage Jens Mueller